Aktuelles


Yoga

Neue Lebenskraft

Meine Stellungnahme zum Artikel in der Süddeutschen Zeitung


In der Süddeutschen Zeitung erschien am 14.4.2019 ein dreiseitiger Artikel in zentralen Teil der Wochenendausgabe, der gegen Heinz Grill, dem Begründer eines Weges zu einer Synthese von Geist und Welt, gerichtet ist. Ich möchte dazu Stellung beziehen und zur Berichtigung der als Tatsachen dargestellten Aussagen beitragen.


Was sind wesentliche Aussagen des Artikels (ganz kurz zusammengefasst):

Es wird von dem Tod eines Münchner Ärztepaares vor ca.3 Jahren berichtet, der als brutaler Mord durch den Schwiegersohn dargestellt wird und gleichzeitig wird eine Verkettung mit Heinz Grill komponiert. Dieser wird als gefährlicher und charismatischer Guru bezeichnet, dessen Anhänger ihm ergeben sind. (darunter fallen auch Menschen, die nur wenige Worte mit ihm gewechselt haben).

Das beiden Ärzte hingegen werden als unbescholtene Gutmenschen dargestellt und als Opfer von Verfolgungen und Hetzkampagnien und schließlich einer Mordtat, die aus dem Umfeld von Heinz Grill stammt.


Der Artikel trägt den Titel "Guru" und ist in der Einführung mit einer Comic-Zeichnung die das Bild eines Gehirnwäschers darstellt, neben darauf folgenden weiteren 11 Comics, versehen. Heinz Grill ist damit gemeint. Hier ist der Leser schon mit 2 ersten Suggestionen und auch mit Lügen konfrontiert.


Der Guru


Text: Julius Heinrichs und Ralf Wiegand

Illustration: Peter M. Hoffmann


Christine und Wilhelm B. werden in ihrem Ferienhaus

in Frankreich brutal getötet. Das Ärztepaar aus

München, aber auch der mutmaßliche Mörder

gehörten zum Umfeld des charismatischen Yoga-

Lehrers Heinz Grill. Dessen Anhänger führen schon

seit Jahren den Staat vor, lähmen die Justiz und

verfolgen gnadenlos alle Kritiker.



Der erste Satz ist eine Behauptung, die nicht belegt werden kann. Erwiesen ist beispielsweise überhaupt noch nicht, dass es ein Mord war, allenfalls könnte es Totschlag gewesen sein, aber dass auch Selbstmord nicht ausgeschlossen wird, berichten französische Medien. (Es existiert wohl auch eine Art Abschiedsbrief). Außerdem ist die Verknüpfung des Schwiegersohns mit dem Umfeld Heinz Grills nicht richtig. Es gab diese Verkettung nicht. Dass ein Familienkonflikt existierte, wird nicht erwähnt. Es wird alles weggelassen, das tatsachenklärend sein könnte. Es ist auch keine einzige Aussage von Heinz Grill im ganzen Artikel zu finden.


Er ist mit den Bildern so aufgebaut, dass er auf den Leser suggestiv, meinungsmachend und angsteinflößend wirkt und alle Aussagen auf Heinz Grill bezogen tragen eine negative und keineswegs informierende Note. Beispielsweise tragen in der Einführung die Begriffe des "charismatischen Yoga-Lehrers" und "Anhänger" schon eine Note, die an Magie und Beeinflussung erinnert, ebenso das Bild, indem Gehirne in einer Waschmaschine gezeichnet sind.

Es wird über den ganzen Artikel ein Bild erzeugt von einer gefährlichen Gruppe in einer Yogaszene um Heinz Grill, die auch vor einem Mord nicht zurückschreckt. Er ist voll von Behauptungen, die nicht belegt werden können, und voll falscher Verknüpfungen. Im 2. Absatz beispielsweise wird das ganze Geschehen verknüpft mit einer "Welt des Spiritismus, der Anthroposophie, des Paranormalen…"


Der Leser ist Suggestionen ausgesetzt, die ihn in eine bestimmte Richtung führen sollen. Es werden im Artikel solche manipulierenden Mittel eingesetzt, die eine emotionale Aufpeitschung erzeugen. Allein die Wahl der Begriffe wirken suggestiv. Es finden heimliche Willenszugriffe auf den Leser statt. Die erzeugten Bilder prägen sich beim Leser ein und bestimmen unbemerkt sein Denken und Handeln. Mit Suggestionen kann man Menschen beherrschen, man spricht dem Menschen die individuelle Urteilsfreiheit ab. Die Art der Darstellung im Artikel gibt dem Leser keine Möglichkeit, sich ein eigenes Urteil zu bilden.


Tatsache ist, dass Heinz Grill kaum etwas so sehr ablehnt, wie ein Gruppenverhalten und eine Guru-Position, und auch ein weniger belastender Begriff eines Meister-Schüler-Verhältnis entspricht nicht seiner Ausrichtung.


"Der einzelne kann zu den von ihm gewählten Studieninhalten in einer ihm gemäßen und eigenständigen Weise in Beziehung treten und in dieser Beziehung wachsen"

"der Unterschied, ob man in eine Gruppe flüchtet oder ob man Menschen zum Dialog, Austausch und Zusammenwirken in der Arbeit aufsucht, ist für die seelische und geistige Entwicklung fundamental" 1)


Hierzu auch ein neuer Diskussionsbeitrag: "Zeitgemäße spirituelle Veränderungen ":


https://heinz-grill.de/kritik-yoga-sueddeutsche-zeitung/



Er tritt ein für ein Lernsystem (auch bezogen auf Spiritualität), die frei von Gruppenanbindung ist und sich auf eigene Urteilskraft jedes Individuums gründet. Das eigenständige und freie In-Beziehung-Treten mit einem förderlichen Austausch zu Inhalten und Übungen widerspricht einer Gruppenbildung, wo man sich hineinfallen lässt, untertaucht und passiv nachahmend Übungen rezeptiert.


Dazu hat Heinz Grill auch den "Sozialen Prozess" entwickelt, der zusammengefasst beinhaltet, dass beispielsweise bei einem gemeinsamen Arbeiten mit mehreren Personen und mit ihm jeder individuell seinen Teil beiträgt, eigenständig, nicht andockend, aber anknüpfend an Ideen von anderen, ein Thema entwickeln kann, das anschaulich wird, greifbar, erweiterbar und umsetzbar zu gegenseitiger Förderung. Jeder kann sein Fähigkeiten dabei entfalten, Kapazitäten nutzen und erweitern. Ebenso lernt jeder, sich zu hinterfragen, zu unterscheiden, was förderlich ist, was positives bewirken kann und was blockierend ist für eine sachliche und persönliche Entwicklung.


Die im Artikel dargestellte Gehirnwäsche entspricht einem Gegenbild von Heinz Grill. Wichtig ist ihm immer ein eigenständiges Denken jedes einzelnen. Die Erkraftung des klaren Wachbewusstseins und daraus sich entfaltendes vernunftgemäßes Urteilsvermögen ist ihm Anliegen.


Diese sozialfähige Ausrichtung steht auch der Anschuldigung, Heinz Grill würde "Erleuchtunglehren entgegen. Dagegen Heinz Grill:


"Der Interessent will mit der Übung nicht eine Gotterleuchtung oder himmlische Entzückung für sich selbst gewinnen, er will das allgemeine irdische Leben nicht aus sich selbst herausheben und es auf andere Ebenen der außeridischen Ekstase rücken, denn dies wären Versuche der Weltenflucht, die das Individuum nicht wirklich in die Sozialfähigkeit der Welt hineinbringen." 1)


Ein freies und soziales Ideal und Unterscheidungsfähigkeit soll aber untergraben werden durch den Artikel. Er ist auf Vernichtung, Zerstörung ausgerichtet gegenüber Heinz Grill, seinem Werk, den Menschen, die mit ihm arbeiten und lernen und sich für menschlichen Werte z.B. dem Freiheitsideal, Würde und Soziabilität einsetzen, und für diese Vernichtung wird das Mittel der Lüge eingesetzt.


Es wird auf spektakuläre Weise, und mit einem spöttischen Ton ein völlig verkehrtes Bild von Heinz Grill und dem Yoga erzeugt. Eine Geschichte wird inszeniert, die dem wirklichen Bild, der Ausrichtung und dem Ideal von Heinz Grill entgegengesetzt ist.


Man kann sich fragen, was für ein Interesse hat die Zeitung solch einen Artikel in dieser Größe zu veröffentlichen? Wer oder was steckt hinter solch einem Vernichtungswillen und dem Bestreben, Macht über den Menschen zu gewinnen?


Zumindest kann man erahnen, dass der Artikel die Handschrift der einflussreichen Fam. B. mit ihren vernichtenden Machenschaften trägt. Der Artikel scheint von dieser in Auftrag gegeben worden zu sein oder zumindest dürften die meisten Aussagen, deren sich die Journalisten bedienen, von dort stammen.

Christine B. stellte sich selbst in die Position eines Gurus (nicht in ursprünglichem indischen und neutralen Sinn, sondern im autoritativen Sinn), als eine Art Heilige dar, Gott gleich und verkündete, dass es Spiritualität ohne Guru nicht gibt. Wer aus ihrer Guru-geführten Gruppierung ausstieg oder sie kritisierte wurde geächtet. Also genau diese Ideologie wird jetzt auf Heinz Grill projiziert.


Dieser aber ist sehr kommunikativ und offen, auch Kritiken gegenüber, er regt in seiner Webseite an, mit konstruktiven Kritiken sich an ihn zu wenden :


"...Grundsätzlich ist jede Form von Kritik wünschenswert, denn diese kann Positionen mit Gegenpositionen, Vergleiche mit Übereinstimmungen und Abweichungen aufzeigen. Sie kann konstruktiv zur Verbesserung beitragen und Mangelhaftes kennzeichnen…





Mir ist es ein Anliegen, Angriffe und Falschaussagen zurück zu weisen, und ich trete dafür ein, denYoga-Ansatz, den Heinz Grill gegründet hat,seine Person und auch meine Tätigkeit in ein richtiges Licht zu rücken und den Suggestionen etwas Aufklärendes entgegen zu setzen.


Ich hab einen schöpferischen Yoga bei Heinz Grill vor 30 Jahren kennengelernt, den er entwickelt hat, habe den Impuls gerne aufgenommen, weil er so lebensnah, praktisch und authentisch ist, und habe mit und von Heinz Grill gelernt. Dieser Yoga ist gekennzeichnet durch inhaltsreiches Vorgehen mit den unterschiedlichen Übungen und Gesprächen, es fördert ein lern- und entwicklungs-freudiges Bewusstsein, Kapazitäten eines klaren wachen Denkens, eines zur Sache,  Menschen oder Themas gerichteten tieferen Empfindens, sowie einen Sinn für die Übungen und daraus umsetzende Handlungsinitiative zu entfalten.


Besonders die heutige westliche Kultur braucht es, dass der Mensch Kapazitäten des Bewusstseins auf freie Weise nutzen lernt, und sich dadurch auch in der Unterscheidung schult, was ihn bestimmt, antreibt, hemmt, was förderlich für die Entwicklung ist und was ihn blockiert.


Ein Ideal ist mir, und das möchte ich fördern, dass jeder Mensch seine schöpferischen Möglichkeiten, sowie Beurteilungs -und Sozialfähigkeit frei entfaltet



Auf der Webseite von Heinz Grill findet man einige schriftliche Stellungnahmen zu Heinz Grills angefachtem Thema:


 "Die Gefährlichkeit falscher Informationen":


https://heinz-grill.de/guru-gefahr-sz/


außerdem dazu ein Video eines Interviews:


"Zu den Mordbeschuldigungen in der Süddeutschen Zeitung ":


https://heinz-grill.de/guru-sueddeutsche-zeitung/


1) Buch „Übungen für die Seele“ S. 149